Willkommen auf dem neuen Regionalportal von
Waltershausen & Umgebung im PLZ‒Gebiet 99880
Waltershausen ist die zweitgrößte Stadt im Landkreis Gotha und Herzstück einer lebendigen Region. Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander. Historische Bauten, facettenreiche Kultur und eine wachsende Wirtschaft machen Waltershausen zu einem attraktiven Ort zum Leben, Arbeiten und Entdecken.
Für Einwohner
Lebensqualität in einer Stadt mit Tradition, moderner Infrastruktur und starker Gemeinschaft
Für Besucher
Historische Sehenswürdigkeiten, Natur am Thüringer Wald und ein abwechslungsreiches Kulturprogramm
Für Unternehmer
Ein dynamischer Wirtschaftsstandort mit guter Verkehrsanbindung und regionalem Netzwerk
Überblick
Mit der reichen Geschichte, der Nähe zum Thüringer Wald und seiner starken Industrie- und Handwerkskultur ist Waltershausen weit mehr als nur eine Stadt.
Unser Portal macht die Vielfalt sichtbar:
Finde lokale Dienstleister, Handwerker und Geschäfte auf einen Blick
Lerne Freizeitangebote und kulturelle Highlights kennen
Entdecke neue berufliche Möglichkeiten in der Region
Waltershausens Ortsteile und das PLZ‒Gebiet
Waltershausen lebt nicht nur von seiner Kernstadt, sondern auch von seinen vielfältigen Ortsteilen und Ortschaften im Einzugsgebiet.
Jeder einzelne bringt eine eigene Geschichte, Traditionen und Besonderheiten mit, die zusammen das lebendige Bild der Stadt prägen. Von historischen Bauwerken über kulturelle Feste bis hin zu idyllischen Landschaften. Die Ortsteile machen Waltershausen zu einer Region voller Facetten.
Aspach
Fischbach
Fröttstädt
Hörselgau
Ibenhain
Langenhain
Laucha
Mechterstädt
Metebach
Schmerbach
Schnepfenthal
Schwarzhausen
Teutleben
Trügleben
Wahlwinkel
Winterstein
Drei Sehenswürdigkeiten
die du dir in Waltershausen nicht entgehen lassen solltest
Schloss Tenneberg
Wahrzeichen über Waltershausen
Hoch über der Stadt thront auf dem Burgberg das Schloss Tenneberg, eines der markantesten Wahrzeichen von Waltershausen. Schon von weitem sichtbar, erzählt es von einer über 800-jährigen Geschichte.
Die Wurzeln reichen bis ins 12. Jahrhundert, als an dieser Stelle erstmals eine Befestigung errichtet wurde. Kaufleute, die mit Salz aus Richtung Bad Salzungen nach Erfurt zogen, mussten hier passieren, Schutz, Kontrolle und Abgaben gehörten zum Alltag. Später diente das Schloss den Thüringer Landgrafen und den Herzögen von Sachsen als Residenz, Jagdschloss und Verwaltungssitz.
Legendär ist die Geschichte der „falschen Königin von England“, die hier im 16. Jahrhundert inhaftiert war. Der Volksmund erzählt, dass sie als „Weiße Frau“ bis heute durch die Gemäuer spukt.
Heute können Besucher die historischen Räume besichtigen, darunter den prunkvollen Barocksaal von 1719 mit seinem Deckengemälde von Johann Heinrich Ritter.
Ein besonderes Highlight ist das Puppenmuseum. Es erinnert an die große Tradition der Waltershäuser Puppenindustrie, die die Stadt über viele Jahrzehnte weltweit bekannt machte.
Praktische Infos:
- Öffnungszeiten: April–Oktober Mi–So 10–17 Uhr, November–März Mi–So 10–16 Uhr (im Januar geschlossen)
- Eintritt: Erwachsene 5 €, Kinder 1 €, Familienkarte 8 €, Führungen auf Anfrage
Stadtkirche
„Zur Gotteshilfe“
ein Barockes Meisterwerk
Mitten im Herzen von Waltershausen erhebt sich die Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“. Der Bau wurde 1719 begonnen und 1723 vollendet. Schon damals galt sie als ein Meisterwerk barocker Architektur, heute wird sie als einer der bedeutendsten protestantischen Zentralbauten Thüringens geschätzt.
Ihr quadratischer Grundriss, die eindrucksvolle Kuppelgestaltung und die elliptische Anordnung des Innenraums machen sie einzigartig.
Die Kirche bot Platz für über 1.200 Menschen und diente nicht nur als Gemeindekirche, sondern auch als Residenzkirche für die Herzöge von Sachsen-Gotha.
Besonders beeindruckend ist die Orgel von Tobias Heinrich Gottfried Trost. Sie gilt als die größte erhaltene Barockorgel Thüringens aus der Bachzeit und zieht Orgelliebhaber aus aller Welt an. Bei einer Restaurierung in den 1990er-Jahren wurde sie detailgetreu in den Originalzustand zurückgeführt.
Heute können Besucher Führungen buchen, die Architektur entdecken und sich von Orgelklängen verzaubern lassen.
Praktische Infos:
- Führungen & Orgelführungen auf Anfrage (Kosten: 4 € pro Person, Kinder frei)
Benediktinerkloster Reinhardsbrunn
Wiege thüringischer Geschichte
Nur wenige Kilometer von Waltershausen entfernt liegt das geschichtsträchtige Reinhardsbrunn. Im Jahr 1085 stiftete Graf Ludwig der Springer, bekannt auch als Erbauer der Wartburg – das Benediktinerkloster. Die Legende erzählt, er habe es als Sühne für einen Mord errichtet.
Schon bald entwickelte sich Reinhardsbrunn zu einem geistigen und kulturellen Zentrum von europäischem Rang. Es wurde Hauskloster und Grablege der Thüringer Landgrafen und spielte eine bedeutende Rolle für Kunst, Wissenschaft und Politik. Auch Fälschungen, die hier im 12. Jahrhundert entstanden, machten die Abtei bekannt, ein Hinweis auf die hohe Schrift- und Schreibkunst der Mönche.
Ein verheerender Brand im Jahr 1292 und die Wirren der Bauernkriege führten schließlich zum Niedergang des Klosters. Dennoch gilt Reinhardsbrunn bis heute als einer der wichtigsten Ursprungsorte thüringischer Kulturgeschichte.
Heute erinnern die Ruinen und der Park an die große Vergangenheit. Besucher spüren hier eine besondere Atmosphäre, in der sich Geschichte, Legende und Natur verbinden.
Dein Angebot im Regionalportal
sichtbar, präsent, erfolgreich
Mit einer Mitgliedschaft im Regionalportal Waltershausen präsentierst du dein Unternehmen oder deine Dienstleistung genau dort, wo deine Kunden suchen:
online, lokal und professionell.
Jetzt Mitglied werden
Mit deinem Eintrag im Portal wirst du Teil einer starken Gemeinschaft, die zeigt, was Waltershausen & Umgebung zu bieten hat. Jeder neue Teilnehmer macht das Netzwerk wertvoller und bringt dich gleichzeitig selbst voran.
Gemeinsam mehr erreichen
Unser Ziel ist es, die Region nicht nur digital sichtbar zu machen, sondern auch aktiv zu fördern.
Jedes neue Unternehmen, jeder Besucher und jedes Event im Portal trägt dazu bei, Waltershausen als attraktiven Standort zu positionieren, heute und in der Zukunft.